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Feierliche Eröffnung eines der größten Bürgersolarparks Deutschlands trotz Regen ein Erfolg

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23 Jun Feierliche Eröffnung eines der größten Bürgersolarparks Deutschlands trotz Regen ein Erfolg

Wachenbrunn/Neuötting 20.06.2015.

Am Samstag, dem 20.06.2015 hat die EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG (EGIS) offiziell ihren neuen Bürgersolarpark in Wachenbrunn, Thüringen eingeweiht. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 8,7 Megawatt Leistung ist seit Mitte Mai 2015 am Netz und hat bereits 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom ins öffentliche Netz gespeist.

„Es war eine tolle Veranstaltung, nur das Wetter hätte besser sein können“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende der EGIS, Pascal Lang, die Veranstaltung, die am Samstagvormittag mit einem Regenguss startete. Der EGIS Vorstandsvorsitzende eröffnete als erster Redner die feierliche Einweihung und bedankte sich bei Vorstand, Aufsichtsrat und Beirat der EGIS, bei Bürgermeister und Landrat, sowie dem Projektentwickler MaxSolar für die gute Zusammenarbeit. Er stellte das Projekt den Anwesenden kurz vor, mit Hinweis auf die bisher sehr erfreuliche Entwicklung der Stromproduktion der Anlage. Nach seiner Rede überreichte Lang dem Bürgermeister der Stadt Themar, Hubert Böse, einen Scheck über 4000 Euro, zur freien Verwendung im sozialen Bereich für den Ortsteil Wachenbrunn, dem Standort des Freiflächensolarparks.

Bürgermeister Hubert Böse erwähnte in seiner Rede die außerordentlich gute und reibungslose Zusammenarbeit zwischen Kommune, Genossenschaft und Projektierer MaxSolar. „Die Zusammenarbeit hat richtig Spaß gemacht“, betont Böse in seiner Rede.

Der 1. Beigeordnete Helge Hoffmann lobte die erfolgreiche Überführung der Brachfläche in eine sinnvolle und zukunftsweisende Nutzung mit erneuerbaren Energien.

Als Gastredner war der Mitgestalter des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) und ehemaliges Mitglied des Bundestages Hans Josef Fell geladen. Fell ging in seiner Gastrede auf die Besonderheiten der deutschen Energiewende ein, zeigte Chancen auf, wie die Bürgerenergieprojekte, mahnte aber auch, das Ziel Energiewende fest im Blick zu haben. Politisch sei diese aus seiner Sicht gerade ins Abseits geraten. „Umso wichtiger sind Bürgerprojekt wie das der EGIS“, so Fell.

Gegen 11:30 Uhr versammelten sich 1. Beigeordneter, Bürgermeister und Vorstand der EGIS, um gemeinsam mit einem beherzten Schnitt durch ein grünes Band symbolisch den Energiepark zu eröffnen. Bei 13 Grad Außentemperatur und ergiebigen Regenguss fand die Zeremonie unter den Photovoltaikmodulen statt. Zum gemeinsamen Sekt begab man sich dann wieder in das Wirtschaftsgebäude des Solarparks.

Rund 80 Gäste besuchten das Gelände zur Einweihung. Darunter auch ehemalige Mitarbeiter der im Juli 2011 gesprengten Sendeanlage, die sich über die Wiederbelebung der Fläche mit einer Photovoltaik-Freiflächenanlage in Bürgerhand besonders gefreut haben.

Um die Mittagszeit führten die Mitglieder der EGIS Interessierte in mehreren Begehungen durch den Solarpark und informierten über Solare Technik, Anlagenleistung, sowie Projekte, Beteiligungsmöglichkeiten und Philosophie der EGIS. Auch der Himmel hatte ein Einsehen und stoppte Punkt 12:00 Uhr den Regen, so dass alle Führungen durch die Freiflächenanlage trockenen Fußes durchgeführt werden konnten.

Zur Videoreportage des MDR

 

Über die EGIS“

Die EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG, kurz “EGIS”, fördert und realisiert die Energiewende aus Bürgerhand. Sie plant, baut und betreibt Sonnenstromkraftwerke, Wasserkraftwerke, Holzeinkauf, entwickelt Wärme- und Energiekonzepte für Gemeinden und Kommunen auf Basis erneuerbarer Technologien.

Gegründet wurde die EGIS am 22.01.2013 in Neuötting am Inn mit 150 Gründungsmitgliedern. 22 der insgesamt 24 Gemeinden des Landkreises

Altötting sind bereits Mitglied in der Genossenschaft und tragen das Konzept der Energiewende durch Bürgerhand offiziell mit.

Die EGIS ist seit ihrer Gründung im Januar 2013 auf aktuell über 350 Mitglieder gewachsen (Stand April 2015) und hat durch ihr Engagement bereits Interesse bei weiteren 90 Kommunen und Gemeinden in Ober- und Niederbayern erzeugt.

Bei ihren Bürgerenergieprojekten pflegt die EGIS ein offenes Model und ermöglicht sowohl privaten Anlegern, als auch institutionellen Investoren aus ganz Deutschland eine Beteiligung an ihren Projekten und der Genossenschaft.

Um möglichst vielen Menschen eine Beteiligung an der Energiewende zu ermöglichen hat EGIS die untere Einstiegsgrenze bei moderaten 150 Euro angesetzt. Die höchste mögliche Einlage pro Anleger beträgt 150.000 Euro.